4 Fragen an dich selbst zum Jahresende

Soll mal einer sagen ich hätte kein hübsches Lachen.

Es ist der erste Weihnachtstag und ihr mögt sagen was ihr wollt, aber ich gehe jetzt zum Ende des Jahres über.

Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen, dass ich meine Vorsätze für 2018 verfasst, im Januar viel auf YouTube rumgehangen habe (Februar bis Oktober auch) und dachte, dass dieses Jahr mir eine unendliche Anzahl an Tagen geben würde, um so richtig was auf die Beine zu stellen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass mir das auch geglückt ist und damit wir alle daran teilhaben können: Vier Fragen an mich selbst zum Jahresende.

1. Welche Erfolge konnte ich dieses Jahr feiern?

Dieses Jahr verging unendlich schnell. So fühlt es sich jetzt zumindest an. Vor wenigen Wochen noch habe ich meinen Geburtstag gefeiert und das liegt vier Monate zurück.
Ich blicke also zurück und frage mich: Welche Entscheidungen habe ich dieses kurze Jahr getroffen, die mich dahin gebracht haben, wo ich jetzt bin? Was waren gute und was schlechte Entscheidungen? Worauf bin ich stolz? Was hätte ich anders machen sollen? No hard feelings. Welche Zeit dieses Jahres hat mir am besten gefallen? Wer war ein guter Freund, Mentor, Verbündeter? Wer ist in den Hintergrund getreten? Wieso? Und möchte ich es so? Was habe ich mir versprochen, was ich nicht durchgezogen habe? Habe ich meine Ziele erreicht? Was habe ich gemacht, was mich als Resultat unendlich glücklich gemacht hat?
Ich gebe mir in keiner meiner Antworten Schuld für irgendetwas. Ich weise auch niemandem eine Schuld zu. Ich bin einfach ehrlich, um aus meinen und den Fehlern anderer (mein Favorit) zu lernen. Mit dieser festen Plattform kann ich dann weiterarbeiten.

2. Wie sieht die Zukunft längerfristig aus?

Gute Vorsätze für das nächste Jahr sind ein Muss für mich, denn ich habe gelernt realistisch zu bleiben. Im Leben würde ich niemals draufschreiben, dass ich kommendes Jahr super fit werden würde und das dann auch noch ernst nehmen. Unrealistisch.
Ich setze nur Dinge auf meine Liste, die ich entweder wirklich einhalten kann, oder die mir kein schlechtes Gewissen geben, wenn ich es nicht schaffe. Wieso sollten wir uns eine Liste schreiben, die uns ein schlechtes Gefühl gibt?! Andere Menschen geben uns ein schlechtes Gefühl, dann sollten wir doch stets unser bester Freund bleiben!
Wichtiger sind längerfristige Vorsätze als häufiger zuhause zu kochen. Wichtiger sind Vorsätze, die einen bleibenden Eindruck in unserem Leben hinterlassen, nicht ein Waschbrettbauch, der nach einer Pommeswoche wieder verschwunden ist.
Wo will ich Ende kommenden Jahres stehen? Was für eine Person möchte ich sein? (Perfekt. Wie Sandra Bullock in „Selbst ist die Braut“..) Was für einen Job werde ich haben? Wie wird meine Wohnung aussehen? Wie soll mein Sparkonto am Ende des Jahres aussehen? Was kann ich in den kommenden zwölf Monaten tun, um an diesen Punkt zu gelangen?

3. Wie kann ich zurückgeben?

Ich habe es wahrscheinlich noch nie erwähnt, aber einer der zahlreichen Punkte weswegen ich meinen vorherigen Job gekündigt habe, war der, dass ich in ihm nichts zurückgeben konnte.
Ich habe reichen Menschen ein unvergessliches Erlebnis bereitet, aber geholfen habe ich damit niemandem wirklich.
Nun sitze ich in einer Rettungsleitstelle und gebe Menschen Hoffnung, einfach nur dadurch, dass ich auf ihre Hilferufe antworte. Ich bin hier, ich höre dich, ich schicke dir Hilfe. Ich bin die nette Stimme am Funk.
Ich könnte mich wohler in meinem Job nicht fühlen, denn jeden Tag, den ich zur Arbeit gehe, gebe ich den Menschen zurück.

4. Ich bleibe offen für Abenteuer!

Endet mein Jahr so wie ich mir vorgestellt hatte, dass es enden würde? Das Leben ist dazu eigentlich zu vorhersehbar unvorhersehbar. Ich werde das neue Jahr also mit offenem Herzen beginnen. Ich werde es komplett und auf die Minute durchplanen und alle Pläne im Bruchteil einer Sekunde über den Haufen werfen, wenn jemand mir eine bessere Ideen präsentiert, wie man die nächsten fünf Minuten verbringen könnte.
Pläne sind großartig, aber ich mache mein Pläne in dem Wissen, dass ich Gott zum lachen bringen kann, in dem ich ihm von ihnen erzähle.


Meine Tür steht immer für Abenteuer offen. Wenn Du mit einem Chai Latte in ihr stehst bin ich sofort an Bord.

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