Complaining is not a strategy.

Oh Gott! Ich LIEBE diesen Spruch.

Ich schreibe aus Erfahrung und ziehe hier meine Resumé.

Ich habe einen Kollegen, mit dem einige andere Kollegen ihre Schwierigkeiten haben. Anstelle ihre Probleme selbst mit dieser Person anzusprechen wurde ich vorgeschickt. In meiner Funktion als Wachplanerin.
Klingt an den Haaren herbeigezogen, zu dem Zeitpunkt klang es allerdings logisch.

Nun, ich habe mit dieser Person bzgl. der Fälle gesprochen und… es ging nicht gut aus.

Option 1 wie dieses Gespräch hätte gedeutet werden können:

Mein Kollegen hatte ein Recht darauf sich aufzuregen, denn die Kollegen hätten ihn selbst ansprechen können.
Wieso können sie nicht ihre eigenen Probleme lösen, sondern müssen jemanden mit gefährlichem Halbwissen (mich) ins Rennen schicken?

Option 2 wie dieses Gespräch hätte gedeutet werden können:

Denk mal darüber nach warum deine Kollegen sich nicht trauen ihre Probleme selbst anzusprechen. Der Fehler muss dabei nicht bei ihnen liegen. Vielleicht trauen sie sich einfach nicht bzw. nicht mehr.
Sei froh, dass ich, trotz meines Halbwissen, den Arsch in der Hose hatte, um die Themen mit dir anzusprechen.

Wie das Gespräch gedeutet worden ist:

„Die können mich alle mal.“

Dieser Kollege hat übrigens diesen Artikel inspiriert.

Wir können nur daraus lernen.

  1. Gefährliches Halbwissen bringt einen selbst nicht weiter.
  2. Die Kollegen motivieren, erst einmal selbst das Gespräch zu suchen. Auch wenn sie sich eigentlich nicht trauen – aus Erfahrung.
  3. Dann trotzdem das Gespräch suchen. Solche Dinge sollten nicht ungesagt bleiben. Notfalls, wenn die Situation sich nicht bessert, muss man, wohl oder übel, einen Vorgesetzten zu Rate ziehen.
  4. Sich vielleicht ein kleines Konzept zurecht legen oder gar ein offizielles Mitarbeitergespräch anberaumen.
  5. Kritikfähig sein. Man selbst und der Kollege auch. Kritik sollte immer konstruktiv aufgebaut sein, nicht verallgemeinert werden und darf niemals persönlich werden oder persönlich genommen werden.

Am Ende steckt in jeder Kritik zwei Dinge:

Die Wahrheit und der Wunsch der Kritisierenden, dass die betroffene Person auf den Punkt aufmerksam gemacht werden kann und sich Dinge zum besseren ändern können.

 

Um noch mal zum Titel zu kommen:

Complaining is not a strategy.

Wenn man einen Grund hat sich zu beklagen, dann hat man auch einen Grund etwas zu unternehmen.
Sich nur zu beklagen und dann nichts zu unternehmen, um das Problem zu unterbinden, wird einen keinen Schritt weiterbringen. Man wird nur nervig für die Anderen.
Was soll einem das bringen?

„Er beklagt sich immer, aber eigene Ideen hat er selbst auch nicht.“

Unglaubwürdigkeit.

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